ORGELKONZERT Kumiko Ogawa-Müller So 20.März 2022 19 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Orgelmusik,

die Eröffnung des Konzertprogramms erfolgt durch das Praeludium Es-Dur BWV 552 von Johann Sebastina Bach. Es bildet einen sinfonischen Aufriss mit vielerlei Facetten. Danach folgt mit Le Chemin de La Croix/Der Kreuzweg – von Marcel Dupré die Hinwendung zur Passionszeit. Marcel Dupré gehörte der Bewegung des französischen Reformkatholizismus an. Dessen Bestreben war es, eine erstarrte Kirche durch die Zuwendung zur Gegenwart zu aktivieren.

Die Tonsprache Duprés drückt die Gegenwart des Leidens von Jesus Chrisitus und die Wahrnehmung des Leides der Gegenwart aus. Wir fühlen uns aktuell in das Kriegsgeschehn der Unkraine hineingenommen. Die chrislicher Perpektive ruft zugleich zur  Überwindung von Not und Schmerz auf.

Die Passion Christi steht zwischen Weihnachten und Ostern. Die Organisitin Kumiko Ogawa-Müller wählt hier als Ausgangspunkt den adventlichen Lobgesang der Maria „Meine Seele erhebet den Herrn“ in der Vertonung von Joseph Rheinberger. Dieser Hymnus vermittelt in Sprache und Klang Trost, Hoffnung und innere Erfülltheit.

Den Klangwerken stehen Bildwerke gegnüber : Die Kreuzigung in der Bildmitte des Altars,  eine Kreuzskulptur von Erna Hellinge-Bucher sowie von Eberhard Hellinge  „Seelenbilder“ – gemäß einer alten Kunsttradition in Vogelgestalt als Formen von Teilhabe und Wandlung.

Die Konzertfolge schließt mit der Fuge  Es-Dur BWV 552 als Gegenübner zum Praeludium der Eröffnng.

Wir laden Sie sehr herzlich zu dem Konzert ein und freuen uns auf Ihr Kommen.

 Mt freundlichen Grüßen
 Christoph Ogawa-Müller

DVD – Abendmusik Stiftskirche-Enger 30.Mai 2021 – Stream Modus

Ein erlesenes Weihnachtsgeschenk und ein zugleich klingendes Zeitdokument von hoher Qualität liegt nun in der DVD ABENDMUSIK vor: Das Programm mit den Interpretinnen Ulrike Ködding – Querflöte/Traversflöte – und Kumiko Ogawa-Müller – Orgel/Cembalo – wurde während der Corona-Pandemie als Streamproduktion erstellt und fand eine weitreichende Resonanz.

Ulrike Ködding stammt aus Enger und lebt heute in Berlin. Ihre Meisterschaft auf der historischen Traversflöte sowie der Querflöte ließen sie zu einer gefragten Interpreten ihres Fachs werden. Kumiko Ogawa-Müller wurde nach Studien in Tokio, Herford und Detmold Organistin an der Stifstkirche Enger. Auch im Ruhestand setzt sie ihre Tätigkeit als Musikerin fort.

Neben den schlichten Abendliedern „Hinunter ist der Sonne Schein“ und „Der lieben Sonne Licht und Pracht“ sind die klassischen Kompositionen „Cantilene“ und „Abendfriede“ von Joseph Rheinberger sowie virtuose Sätze von J.S.Bach, Georg Philipp Telemann und Gabriel Faurée im Ambiente der Stitskirche Enger in eindrucksvoller Darbietung zu hören und zu sehen.

Das visuelle Erleben erfährt eine zusätzliche Dimension durch die Skulpturen „Hohesleid“ von Eberhard Hellinge sowie „Der Sonnenstrahl“ und „Schallwellen“ von Erna Hellinge-Bucher.

Zu den Musikfreunden, die sich z. Teil aus erheblicher Entfernung meldeten, gehört der Wiener Japanologe Prof. Peter Pantzer: „… sofort nach Erhalt Ihrer Email habe ich das Konzert angesehen und angehört, vom Anfang bis zum Ende. Das war sehr, sehr gut. … und diese Aufnahme in der Stiftskirche Enger ist auch sehr schön, sozusagen perfekt!“ Peter Pantzer war als Übersetzer der Gedichte der em. Kaiserin Michiko Initiator der von den KunstLandschaften erstellten Japan-DVD „Im Zeichen der Maulbeere – Wege. Begegnungen“

Die DVD ist über info@kunstlandschaften-enger.de oder bei Christoph OgawaMüller – Tel. Nr. 05224-4148 – erhältlich.