Achtsamkeit SCHAUEN! – KünstlerFest Areal Stiftskirche Enger So 9.Aug 2020 14-17 Uhr

„Achtsamkeit – SCHAUEN!“  – mit diesem Slogan ruft das KünstlerFest 2020 zur Besinnung und zugleich zu mentalem Aufbruch auf. Dazu ist das Areal der Stiftskircher Enger der geeignete Ort.

Der Verein KunstLandschaften und die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde kooperieren bei diesem Projekt.

Der Schwerpunkt des Festes liegt im Bereich der Bildenden Kunst. Von Marion Basse, Martina Brüne, Eberhard Hellinge, Erna Hellinge-Bucher, Andrea Lohmeier, Michael Sulmer und Jennifer Wiebrock sind ganz unterschiedliche Motive zum Thema wahrzunehmen.  Musik, Wort und Tanz bilden jedoch  ebenso einen untrennbarer Teil des künstlerischen Konzeptes.

Ursprünglich war die Veranstaltung an der Liesbergmühle Enger in Verbindung mit dem Mühlentag der Naturfreunde Enger geplant. Wegen der Corona-Pandemie finden jedoch bis Ende August an der Liesbergmühle keine Veranstaltungen statt. So hat „Corona“ auch hier eine erhebliche Veränderung veranlasst: Den „Umzug“ des Kunstereignisses ins Zentrum der Stadt, zum Areal der Stiftskirche.

Im Kirchenraum, der zugleich Gottesdienstort der Evangelischen Kirchengemeinde und ältester Kulturraum der Stadt ist,  lenkt Pfarrerin Dr. Petra Savvidis den Blick auf die Kunstwerke. In der gegenwärtigen Situation kann er in  besonderer Weise zum Ort des Sehens – Schauens und Hörens werden.

Neben dem Altar zählt auch der Osterleuchter des verstorbenen Bildhauers Eberhard Hellinge zu den elementaren Kunstwerken der Kirche. Eberhard Hellinge und seine Frau Erna Hellinge-Bucher, Bildhauerin und Kirchenmusikerin, waren vielfach künstlerische Gäste des Kirchenraums. Ein aktuell spannungsvolles Verhältnis entsteht darüber hinaus durch die sehr verschiedenartigen weiteren Exponate der beteiligten Künstler.

Der Kirchenraum wird bei dem Ereignis ebenso mit Klängen erfüllt. Sie repräsentieren die Sparte „KlangRäume“ des Vereins KunstLandschaften. Akio Ogawa-Müller – Trompete, langjähriges Mitglied des Posaunenchores der Stiftskirche und arrivierter Konzertmusiker, trägt mit Lisa Erchinger, Solo-Hornistin der Südwestfälischen Philharmonie, virtuose Duette vor. Kumiko Ogawa-Müller interpretiert auf dem Cembalo und der Orgel klassische Werke im Blick auf die Kunstwerke.

Die Werkschau  im Ev. Gemeindehaus  nimmt mit dem Titel „Umschau. Umsicht II“ Bezug auf die Gemeinschaftsausstellung der KunstLandschaften  im vergangenen Oktober im Rathaus Enger.

Eine sommerliche Atmosphäre – bunt und vital – vermittelt das Programm auf der  Bühne des Kirchplatzes. Mitglieder des Posaunenchores der Stiftskirche intonieren strahlend be-swingte Klänge. Immer schon kam den Bläsern der Posaunenchöre die  Aufgabe zu,  den Kirchenraum mit dem Leben draußen zu verbinden.

Das Duo Inna und Eduard Krug bewegt (sich) mit professionell präsentierten Tänzen zu faszinierenden Klängen.

Das Trio Über´s  Meer mit Cello, Gitarre und Kontrabass führt  mit nuancenreichen Klängen einer Weltmusikauswahl die Ohren und den Blick aus der coronabedingten Enge hinaus.

Ein Cateringangebot sorgt für das leibliche Wohl.

Durch die Coronabestimmungen findet das Ereignis in begrenztem Rahmen statt. Ein professionelles Team erstellt einen Film, der als bleibendes Dokument sowohl über die Homepage der KunstLandschaften als auch über YouTube zugängllich sein wird.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Das Kulturevent wird in entscheidender Weise von der Heckewerth-Stiftung gefördert. Ein Spendenaufruf für das  Evangelische Krankenhaus Enger für den Bereich Pflege soll der konkreten Hilfe als auch der Würdigung aller hier Tätigen dienen.  

2020-08-09 – KünstlerFest – Impressionen:

Umschau Umsicht – Ausstellung im Rathaus Enger vom 27. 02. – 10.04. 2019

Ausstellung Rathaus Enger vom 27. 02. – 10.04. 2019 am Mittwoch, dem 27. Februar 2019, um 19 Uhr,  im Rathaus Enger, Bahnhofstr. 44 , 32130 Enger.

In dieser Ausstellung wirkten mehrere Künstler der KunstLandschaften in eigenständiger Motivwahl zusammen:

Marion Basse, Hildegard Bergmeier, Martina Brüne, Claus-Dieter Conrad, Christine Horvath, Anne Mittag, und Jakob Reh.

So entstand ein Kaleidoskop kreativer Vielfalt, die einen Reichtum an Perspektiven, Motiven, Techniken und Stile von Mitgliedern der Künstlervereinigung offenbarte.

In die Ausstellung führten ein: Bürgermeister Thomas Meyer, Christoph Ogawa-Müller

-Vorsitzender der KunstLandschaften unter musikalischer Mitwirkung von Harald-Edmund Bellmann – Saxophon

Das Rathaus ist seit den Ursprüngen der Demokratie im antiken Griechenland – dort synonym mit der agora – der zentrale Ort bürgerlicher Begegnung: zum Meinungsaustausch, zu  Beratungen und Entscheidungen.

Dass die Sprache der Bilder dabei ein wesentliches Medium in diesem Kontext ist, hat in Enger wie auch anderswo, eine gewisse Tradition.

Den KunstLandschaften kommt in Enger ein bemerkenswerter  Stellenwert im öffentliche, kulturellen Leben der Stadt zu. In viele Zusammenhängen kann von einer veritablen Gestaltungspartner-schaft sprechen, die der Bürgermeister unserer Stadt mit unserer Vereinigung pflegt.

Die teilnehmenden Künstler verstehen sich hier als mitwirkende,  mitgestaltende Bürger des öffentlichen Lebens .

Bildende Kunst versteht sich heute nicht mehr primär als dem öffentlichen Leben enthoben, als repräsentatives Medium einer enthobenen, idealtypischen Welt. 

Kunst heute steht mitten im Leben – jedoch auch mehr: sie lotet tiefer, auch höher und „bescheidet „ sich im Fall unsere Ausstellung auf rechteckige Ausdrucksformate, die  auf die – stille! – Sprache von Form und Farbe vertraut. Die Themen der Bilder haben zum Teil einen lokalen oder regionalen Bezug –  „Hücker Moor“, „Menschen am Hermannsdenkmal“ – insgesamt sind der Weite des Blickes jedoch keine Grenzen gesetzt: „ Marylin Monroe – Miss Sunshine“ oder „Klang des Eisens I – V“.

Der Titel der Ausstellung  „Umschau – Umsicht“ weist darauf hin, dass die Bilder, die wir heute wahrnehmen durch unser unmittelbares Sehen ebenso wie durch die mediale Vermittlung wie eine Flut an Eindrücken auf uns wirkt. Demgegenüber innezuhalten, diese Eindrücke zu bedenken, zu „reflektieren“,  ist eine Notwendigkeit, zu der die Malerei anleitet – aus der Mitte des Lebens heraus.

Hellinge-Ausstellung – kuratiert von der Malerin Hildegard Bergmeier Kreishaus Herford 2018

Gerade erst nach Vollendung des Gesamtwerkes des Bildhauerpaares Erna Hellinge-Bucher (1929-2010) und Eberhard Hellinge (1932-2016) wird dessen Wirkungsreichtum in Höhe, Tiefe und Vielfalt erkennbar.

Dies für den Kreis Herford und darüber hinaus zu würdigen, war Ziel der Ausstellung „Ein Leben für die Kunst“, die der Verein KunstLandschaften in Kooperation mit dem Kreis Herford im Foyer des Kreishauses vom 10. August bis 7. September 2018 ausrichtete.

In einer Middissage wurden eindringliche Perspektiven und Anklänge gegenwärtig. Landrat Jürgen Müller, Christoph Ogawa-Müller, dem Vorsitzende des Vereins KunstLandschaften, sowie der Kuratorin der Ausstellung, Hildegard Bergmeier, gelang dies in Wortbeiträgen präsent werden zu lassen, den adäquaten Klangraum entfalteten Sylvia Gottstein – Harfe – und Yulika Ogawa-Müller (langjährige Schülerin von Erna Hellinge-Bucher) – Cello.

Eine „vollendete“ Komposition ihres Gesamtwerkes im klassischen Sinn hatten allerdings beide Künstler nicht angestrebt, waren sie doch zu sehr Zeitgenossen der Moderne – dieser Epoche mit Brüchen, Widersprüchen und Verwerfungen. Zugleich aber waren die Bildhauer dem Überzeitlichen ihrer Kunst und einander in der Spurensuche nach fundierter Kontinuität mit unermüdlichem Gestaltungswillen verbunden.

Die Malerin Hildegard Bergmeier, die mit Eberhard Hellinge in seiner letzten Lebensphase in einer Ateliergemeinschaft Gelegenheit zum intensiven Austausch hatte, vermochte in dieser Ausstellung, die Wesenszüge dieses Schaffens als Faszinosum erfahrbar zu machen.

Die Werke – mit Erläuterung versehen – waren nach langer, höchst sorgfältiger Vorarbeit in aussagekräftiger Korrespondenz einander zugeordnet. So wurden die Besucher in eine vitale Kommunikation der Formsprache hineingeführt. – Hierzu bot das Foyer der Kreishauses ausgezeichnete Bedingungen mit Landrat Jürgen Müller als aufgeschlossenem wie engagiertem Gastgeber.

Westfalen-Blatt Bericht – Ein Leben für die Kunst

Foto Ausstellung mit Impressionen der Engeraner Partnerstadt

Die Fotoausstellung „Lichtensteiner An(Sichten)“ wurde präsentiert in Kooperation zwischen der Stadt Enger und dem Kunstverein „KunstLandschaften“. Das Mutter Tochter Duo Antje und Sandra Palm sind begeisterte Fotografinnen und ermöglichten die Ausstellung.

Neben den Bildern wurden auch ausgewählte Stücke aus der Holzkunst-Sammlung des Lichtensteiner Daetz-Centrums ausgestellt.

Neue-Westfälische Bericht – Foto-Ausstellung mit Impressionen der Engeraner Partnerstadt